
Als ich gestern morgen ins auto geklettert bin, da traute ich meinen augen nicht…
Satte minus 18° celsius zeigte mir da das auto-thermometer an, in jedem kühlschrank wars zu diesem zeitpunkt wärmer. Dazu wehte ein ganz nettes lüftchen, was die gefühlte temperatur noch mal um 10° nach unten trieb. Hatte was von Sibirien…
Ein einheimischer hier aus dem dorf Garmisch Partenkirchen tröstete mich übrigens damit, dass ein paar kilometer weiter oben auf der Zugspitze nachts knapp 25° minus gemessen wurden. Was mich allerdings nur bedingt belustigte, denn wer schläft schon nachts da oben?
Dazu habe ich mich gestern geschätzte 5 mal fast auf den hintern gesetzt. Weil nämlich diese weiße pampe tagsüber in der sonne schmilzt, es nachts aber knackig friert, kann man hier besser rutschen als auf der eisbahn in Inzell. Es gehört schon ein gewisses talent dazu, sich hier nicht auf die kauleiste zu legen… Und zu allem übel ist auch für heute und morgen wieder neuer schneefall angesagt, was meine laune jetzt auch nicht unbedingt bessert. Naja, wahrscheinlich werde ich es überleben, wenn ich nicht zufällig von einem der eiszapfen, die hier unten zu millionen von den dachrinnen hängen, erschlagen werde.
Sogar dieser bajuwarische schluchtenkacker, der wohl offiziell im land mit der grossen mauer (China, nicht DDR…
) geboren wurde, hat gestern schon seine speisekarte angeglichen. Statt frühlingsrolle gibts diesen monat nur noch winterrolle…












