Die DDR ist nicht tot!

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Keine angst, hier wird nichts DDR-feindliches propagiert… :wink:

Aber wenn man der internetseite des weltfussballverbands FIFA glauben darf, dann gibt es die DDR sehr wohl noch. Die alten säcke, die sich dort präsidium schimpfen, waren wohl so mit ihren lebenserhaltenden maßnahmen beschäftigt, dass ihnen einige neuerungen in der weltkarte etwas durchgegangen sind…

Aufgefallen ist dies jetzt journalisten, die sich im internet für die kommenden weltmeisterschaft in Südafrika akkreditieren wollten. Aber nicht nur die DDR kann dort als wohnort gewählt werden, auch das Saarland, dass immerhin schon seit 1957 nicht mehr eigenständig ist, steht zur auswahl.

Und wie die zeitung mit den berühmten vier buchstaben heute berichtet, gibts noch ein paar kracher auf den seiten der FIFA. Denn auch Jugoslawien, die Tschechoslowakei, Rhodesien, Palästina, Obervolta, die Sowjetunion und, was mir persönlich besonders gut gefällt, Irland (in den grenzen vor 1921) bestehen beim weltfussballverband immer noch.

Schade dass ich kein journalist bin, ich hätte mich mit einer persönlich beglaubigten aufenthaltsurkunde von König Ludwig ll von Bayern akkreditiert… :cool:

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Kleine Sünden…

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…straft der liebe Gott sofort…

Jedenfalls innerhalb der nächsten minuten. Dies musste eben dieses weibchen erfahren, dass es scheinbar ziemlich eilig hatte. Aber der reihe nach… Ich bin vorhin mal zu einem ortsansässigen discounter gefahren, um mein mobiles getränkelager mal wieder etwas aufzufüllen. Schliesslich hat man(n) ja auch unterwegs mal durst…

Vom auto bin ich dann richtung einkaufswagen-carport gedackelt. Und als ich einen meter vor dem karren stehe, kommt von rechts eine dämlichkeit in etwas schnellerer gangart an und meinte, sich noch vor mir einreihen zu müssen. Naja, weiber eben, dabei waren durchaus noch genügend dieser dinger vorhanden. Im laden habe ich dann meine getränke eingesammelt und bin dann richtung kasse gestiefelt.

Und ihr werdet es ahnen, als ich gerade einen meter vor dem laufband angelangt bin, zwängt mich dieses flintenweib das zweite mal ab, diesmal von links. Donnert in einem affenzahn ihre fressalien auf das band, während ich hinter ihr ein leichtes kopfschütteln nicht verbergen konnte. An der kasse wirft (und das buchstäblich) sie wieder alles in den karren rein, bezahlt und entschwindet.

Habe ich dann mit meinen sachen auch getan und bin wieder richtung auto marschiert, eingeräumt und fertig. Und als ich wieder richtung carport abdrehe, sehe ich sie wieder, meine eilige landfrau. Und genau in dem augenblick wars wohl etwas eisig unter ihren hufen und sie drehte einen salto mortale mit einkaufswagen, aber vom allerfeinsten.

Gut, an den haltungsnoten könnte man noch feilen, was ich ihr dann im vorbeigehen auch mitgeteilt habe. :cool: Und diesmal war ich schneller mit meiner karre…

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Der Schornsteinpfeger

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Übrigens…

Ein pfabelwesen arbeitet nicht oder nur selten in einer pfabrik, ebenso wenig wie ein pfachanwalt. Pfachartikel bekommt man meistens im pfachgeschäft, vorausgesetzt das pfachpersonal besitzt auch pfachkompetenz. Eine pfahrgemeinschaft empfiehlt sich immer dann, wenn pfahrer oder pfahrerinnen den gleichen weg zur arbeit haben. Allerdings sollte genügend platz im pfahrzeug vorhanden sein…

Und manchmal… manchmal kommt sogar der schornsteinpfeger…

schornsteinfegerscreen
Gefunden im wochenblättchen

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Verdreht

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Es gibt ja verschiedene arten, seine blog-beiträge in die tastatur zu tippseln…

Aber ob nun im zehnfinger- oder vierfinger-adlersuchsystem, manchmal finden sich ganz kuriose vertipper dazwischen. Und oft ist dies nicht nur ein einfacher buchstabendreher, wie er wohl mehrmals täglich mal vorkommt, sondern ein schreibfehler, der die bedeutung des eigentlich vorgesehenen wortes derart verändert, dass es mit einem mal nicht mehr ganz jugendfrei ist.

Vielleicht ist hier der wunsch vater des gedanken. So wurde zum beispiel bei mir schon aus der sixtinischen kapelle im Vatikan, einem sehr gediegenen und kunstvollen architektonischen bauwerk, wo es von natur aus eher keusch zugehen sollte zugeht, schnell mal eine sextinische kapelle. Doch die vorstellung, dass dort ein paar attraktive groupies sich im kreise weihrauchschwenkender messdiener sich ihrer klamotten entledigen, während der chor hallelujah singt, macht den fehler auch nicht besser.

Und man soll nicht glauben, was ein einzelner buchstabe, der unbedacht irgendwo im wort verwechselt wurde, den sinn zerfetzen kann. Gut, wer jemals - so wie ich - den satz “Im herbst mache ich meinen harten winterfest” geschrieben hat, kann sich immer noch damit herausreden, dass das geschriebene “h” direkt neben dem verfehlten “g” liegt. :cool:

Wer aber zum beispiel einen historischen ritterroman liest und bei dem satz “Sir Archibald steckte sein schwert in die scheide” nur denkt “Mein Gott, die arme frau…” täte gut daran, seinen wortschatz eventuell ein wenig zu erweitern. Da ist nämlich kein tippfehler drin… :roll:

Was habt ihr denn schon so an sinnentfremdenden buchstabendrehern produziert?

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Arschkriecher

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Es gibt ja menschen, die können einem fast unbemerkt in den darm krabbeln…

Nur leider von der falschen seite her. Viele versprechen sich ja von einem solchen verhalten wahrscheinlich vorteile oder verbesserungen. Ich persönlich kann mich mit solcherlei anbiederung nicht anfreunden und es kam in meinem bisherigen berufsleben schon des öfteren vor, dass ich das einigen dieser experten auch unverblümt mitgeteilt habe.

Denn wenn ich etwas wirklich hasse, dann ist es dass, was der volksmund arschkriecherei nennt. Ich kann nicht nachvollziehen, dass man unbedingt vor freunden oder kollegen besser dastehen möchte, nur weil man eventuell einem vorgesetzten um den bart schleimt. In meiner jetzigen firma kommt so etwas dem herrn Gott sei dank nie vor, was aber auch sicher mit einem sehr guten betriebsklima zusammen hängt.

karriere
Bildquelle: Leider unbekannt, per mail erhalten.

Auch in meiner vereinstätigkeit habe ich es öfter mal erlebt, dass sich gewisse figuren irgendwelche vorteile - beispielsweise bei der verleihung von orden - erhofften, weil sie grundsätzlich alles gut fanden, was z.b. wir mitglieder des vorstands vorschlugen. Obwohl da manchmal auch viel mumpitz bei war, wie ich zugeben muss. Und teilweise konnte man da schon die haarspitzen am schließmuskel spüren, so wurde da geschleimt…

Aber ich frage mich immer noch, warum einige sich nur wegen einem orden an der jacke so anbiedern müssen. Da wurde schon vorher bei jeder sich bietenden gelegenheit darauf hingewiesen, dass man ja nach fünf jahren mal langsam wieder dran sei, eine neue auszeichnungsstufe zu erklimmen. Mein einwand, dass ich 16 jahre dem geschäftsführenden vorstand angehören würde und in dieser zeit nicht eine auszeichnung bekommen hätte, wurde dann aber diskret überhört.

Naja, damit muss ich mich jetzt nicht mehr herumschlagen. Deshalb fand ich auch den gestrigen anruf eines mitglieds so drollig. Denn dieses vögelchen wollte mich doch allen ernstes dazu überreden, ein gutes wort für es einzulegen. Natürlich vertraulich… Und so etwas habe ich wirklich noch nicht erlebt, so eine arschkriecherei. Mal sehen, heute abend ist ja jahreshauptversammlung, vielleicht werde ich dann den namen mal öffentlich nennen. :cool:

Oder habt ihr einen besseren vorschlag?

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