Aufklärungsreport Bayern

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Bayern ist ja durchaus schön, zumindest landschaftlich…

Sehr zum unmut der ureinwohner wird es aber oft als ein teil Deutschlands bezeichnet, dabei lernt jeder Bayer schon in der schule – sofern er eine besucht hat – dass Bayern ein freistaat ist. Besonderes erkennungszeichen dieses sogenannten freistaats ist sein immer noch vorhandener drang, anders zu sein als alle anderen. Als natürlicher feind wird deshalb immer noch der Preuße gesehen und da man gerne feinde hat, ist einfach jeder jenseits des Weißwurstäquators ein Preuße

Aber auch in Bayern gelten gewisse unterschiede. Der Franke zum beispiel ist dem bundesland nach zwar auch ein Bayer, wird aber eher als mensch zweiter klasse gesehen. Es gibt sogar noch eine interne klassifizierung in gute und weniger gute Bayern. Die weniger guten, also gemeinhin die landbevölkerung, wird als Niederbayer bezeichnet, während sich die oberen 10.000 gerne als Oberbayern betiteln. Im kriegsfall gegen die Preußen halten aber alle wie eh und je zusammen…

Der Bajuware an sich zeichnet sich seit jahrhunderten durch ein ausgesprochen kriegerisches, aggressives, leistungsunfähiges und schlichtweg stures verhalten aus. Das ging sogar so weit, dass die EU deswegen beschlossen hat, die Bayern in ihrem status als unkontaktiertes volk zu belassen. Gelegentliche warnungen des auswärtigen amtes wegen unruhen besonders zu zeiten eines unbedeutenden einheimischen volksfestes sollten deshalb als friedliebender tourist dringend beachtet werden.

Aber kommen wir zu angenehmeren dingen… Bayern ist nämlich das einzige bundesland, dass 6 jahreszeiten hat.

Vor der wiesn

Während der wiesn

Nach der wiesn

Vor der starkbierzeit

Während der starkbierzeit

Nach der starkbierzeit

Deshalb sollte man bei autofahrten durch das land immer auf der hut sein, da im prinzip ganzjährig immer die gefahr besteht, dass angetrunkene einheimische sich todesmutig vor ein fahrzeug werfen in der annahme, dass dieses an ihnen zerschellen würde. Auch gross angelegte warnaktionen der bayerischen staatsregierung konnten diese unsitte noch nicht aus den köpfen verdrängen. Allerdings wird so auch die population auf natürliche weise begrenzt… :cool:

Ein sehr wichtiges thema in Bayern ist das nationalgetränk, das bier. In der ganzen welt nennt man es weizenbier, was den Bajuwaren allerdings wenig kratzt. Er nennt das gebräu weißbier und er trinkt es zu jeder tages- und nachtzeit. Vorwiegend wird aus grossen behältnissen getrunken, da der Bayer einen hang zu grossem hat. Während im restlichen zivilisierten Deutschland maßeinheiten auch unterhalb eines liters durchaus geläufig sind, rechnet man hier nur mit maß, doppelmaß, hektoliter oder schwimmbadinhalt…

Dazu isst der einheimische gerne schweinshaxn oder auch weißwürste mit süssem senf. Der im übrigen als der hauptgrund dafür gilt, dass der Bayer immer noch wie in alten zeiten überwiegend mit lederhosen herum rennt. Denn die ureinwohner kleckern gerne beim essen oder putzen sich in ermangelung einer serviette auch gerne mal die finger an dem ledernen beinkleid ab. Als tourist sollte man deshalb unbedingt darauf achten, während der mahlzeiten immer eine alte jeans zu tragen, die dann nach und nach genau so ledern wie die hosen der Bajuwaren wird…

Damit es nicht zu lang wird, hier noch ein paar ganz wichtige verhaltensregeln, die man unbedingt beachten sollte.

Bestelle nie Spaghetti, Pizza, Labskaus oder Hamburger in einer bayerischen wirtschaft. Lass dir etwas bringen, das nur dort immer gekocht wird und bring das personal nicht durcheinander… sunst fangst a boa…

Bestelle auf keinen fall ein kleines bier. Denn bier, egal welcher art, ob pils, helles, weißbier (nicht weizenbier!!), gibt es in Bayern nicht in klein. Akzeptiere es einfach… sunst fangst a boa…

Bestelle weißwürste nie paarweise und schon gar nicht mit besteck. Iss sie so wie alle es erwarten, nämlich mit den händen. Wage es nicht, scharfen senf oder gar ketchup dazu zu bestellen… sunst fangst a boa…

Versuche nie, den bayerischen dialekt zu imitieren… sunst fangst a boa…

Ja natürlich können auch manche Bayern hochdeutsch sprechen. Aber sie reden trotzdem dialekt, weil sie nicht wie alle anderen normalen Deutschen klingen wollen. Ihnen ist auch egal, ob man sie versteht oder nicht. Sie verstehen sich und das ist die hauptsache! Besser du akzeptierst das… sunst fangst a boa…

Alle hier im süden lieben den FC Bayern. Sie dürfen das, du musst das! Zumindest wenn du in Bayern bist… Tust du das nicht… dann fangst a boa…

Wenn du in eine bayerische wirtschaft zum essen gehst und an der wand ein schild mit der aufschrift “Saupreißn hobn hier nix zum suacha” siehst, dann geh wieder. So schnell wie möglich… sunst fangst a boa…

Und wenn man diese regeln beachtet, dann kann man auch hier überleben, in Bayern:mrgreen:

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Nicht mehr lange…

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…und mein aufenthalt hier ganz im süden der republik neigt sich so langsam dem ende zu…

Aber es wird ja nicht das letzte mal gewesen sein, dass ich hier aufschlage. Und für alle, die noch nie in Bayern waren aber vorhaben, dieses bundesland einmal zu besuchen, habe ich einen kleinen leitfaden in zwei teilen zusammen gestellt. Denn es gilt einiges zu beachten, auch als tourist oder geschäftsreisender…

Der dialekt der ureinwohner zum beispiel ist ein musterbeispiel für die evolutionäre entwicklung einer sprache. Um dessen entstehung ranken sich gerüchte und sogar legenden. Am ehesten dürfte noch zutreffen dass die hiesige landbevölkerung, die das eintönige leben fernab jeglicher zivilisation nicht mehr ertragen konnte, aus langeweile das trank, was man hier bier nennt. Und zwar ziemlich viel davon…

Ihre kinder hörten so von jugend an immer nur ein komisches lallen ihrer eltern. Sogar ihre lehrer sprachen kurze zeit später auch schon so und so lernten sie, auch im nüchternen zustand zu reden wie ein betrunker. So entstand in groben zügen der bayerische dialekt, der im laufe der jahrhunderte nur unmerklich verändert wurde…

Für einen der deutschen sprache mächtigen hört es sich in den ersten tagen an wie ein noch nicht endeckter slang aus Papua Neuguinea. Aber hat man erst einmal ein gehör dafür bekommen, wie die einheimischen sich verständigen, dann sind auch schwierige satzstellungen durchaus zu verstehen. Der geübte zuhörer weiss dann zum beispiel genau, dass der männliche Bayer mit einem zärtlich geranzten “Hey oide, wuist mit mir schnackseln?” wieder mal auf brautschau ist, um eine arbeitskraft für seinen bergbauernhof zu verpflichten…

Auch schwierige wortkreationen wie zum beispiel der berühmte Oachkatzalschwoaf, womit der schwanz des gemeinen deutschen eichhörnchens gemeint ist, sind nach vier wochen eingewöhnung gut zu verstehen. Etwas schwieriger wird es da schon bei der Schdoidia. Denn mal ehrlich, wer würde auf anhieb darauf tippen, dass der Bayer mit diesem eigentümlichen wort lediglich eine stalltüre meint?

Erst gestern habe ich wieder eine neue wortschöpfung gehört, die auch mir bis jetzt vollkommen unbekannt war. Als die ersten sonnenstrahlen gestern heraus kamen, beschloß die hotelleitung, schnell etwas grünes und blühendes vor dem hotel zu deponieren. Und zufällig konnte ich mithören, wie ein angestellter zu einem weibchen, die gerade einen blumenkasten drapieren wollte, sagte: Dodadadian

Mein erstes erschrecken ob des ungewohnten und bisher ungehörten wortes wich allerdings schnell, denn der ureinwohner versuchte sich – auf meine nachfrage, was denn dieses wort bedeuten würde – sogar im hochdeutschen. Und so kann ich hier stolz verkünden, dass ich jetzt wieder ein einheimisches fremdwort im repertoire habe, für dass anderswo in der republik gleich ein ganzer satz benötigt würde.

Dodadadian heisst nämlich nichts anders als: Hier würde er verdörren… Ja so sind sie, die Bajuwaren… Heute mittag werde ich euch dann noch ein paar grundsätzliche dinge erklären, die man in Bayern auf jeden fall beachten sollte. Bis dahin…

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Die DDR ist nicht tot!

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Keine angst, hier wird nichts DDR-feindliches propagiert… :wink:

Aber wenn man der internetseite des weltfussballverbands FIFA glauben darf, dann gibt es die DDR sehr wohl noch. Die alten säcke, die sich dort präsidium schimpfen, waren wohl so mit ihren lebenserhaltenden maßnahmen beschäftigt, dass ihnen einige neuerungen in der weltkarte etwas durchgegangen sind…

Aufgefallen ist dies jetzt journalisten, die sich im internet für die kommenden weltmeisterschaft in Südafrika akkreditieren wollten. Aber nicht nur die DDR kann dort als wohnort gewählt werden, auch das Saarland, dass immerhin schon seit 1957 nicht mehr eigenständig ist, steht zur auswahl.

Und wie die zeitung mit den berühmten vier buchstaben heute berichtet, gibts noch ein paar kracher auf den seiten der FIFA. Denn auch Jugoslawien, die Tschechoslowakei, Rhodesien, Palästina, Obervolta, die Sowjetunion und, was mir persönlich besonders gut gefällt, Irland (in den grenzen vor 1921) bestehen beim weltfussballverband immer noch.

Schade dass ich kein journalist bin, ich hätte mich mit einer persönlich beglaubigten aufenthaltsurkunde von König Ludwig ll von Bayern akkreditiert… :cool:

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Albert Einstein

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Gestern konnte ich ein ganz besonderes schauspiel belauschen…

Am nebentisch saß ein älteres weibchen zusammen mit einem jüngeren mann, ihrem enkel, wie sich später heraus stellen sollte. Und die alte dame schien durchaus interessiert an moderner kommunikation, denn ihr enkel musste ihr erstmal lange erklären, welche funktionen ihr neues iPhone!! denn jetzt hätte und wie sie diese bedienen könne. Und sie hörte aufmerksam zu…

Dann kam auf einmal das thema internet zur sprache, womit sie aber offensichtlich noch diverse probleme hatte. Und so fragte sie ihrem enkel löcher in den bauch und er gab sich wirklich mühe, ihr alles behutsam und verständlich zu erklären. So entstand auch dieser kleine dialog, den ich hier mal wiedergeben möchte…

Oma: “Ja bua, und wenn i jetzta was sucha mecht, wos muss i da mocha?”
Enkel: “Mei oma, dann gehst zu Google, dann gibst zum beispiel Albert Einstein ein… und derrer sagt dir dann olles, was der Einstein gemocht hot.”
Oma: “Wer soagt mir des?”
Enkel: “No der Google, oma!”
Oma: “Wer isn des, der Google?”
Enkel: “Des is a suchmaschin, oma. Die find olles, was du sie frogst…”
Oma: “Woher weiss denn der Google was der Einstein mocht? I denk, der wär tot…?!?”
Enkel: “Mer gebn des handy morgn zrück, oma…”

Ich fands drollig… :kicher:

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Hcks…

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Ach dass ist aber auch… hcks… zu blöd…

Da sitzt man(n) in einer besprech… hcks… besprechung und bekommt auf einmal ein schluckauf… hcks… vom allergemeinsten. Früher hat bei mir immer… hcks… luft anhalten geholfen, aber darauf hat sich mein zwerchfell mittlerweile eingestellt und ignoriert… hcks… das einfach…

Ich habe auch mal gehört, dass hecheln wie ein hund… hcks… dagegen helfen soll. Allerdings könnte mir dass dieses durchaus nette weibchen mir gegenüber… hcks… vielleicht krumm nehmen und denken, ich hätte meine gefühle nicht mehr unter… hcks… kontrolle. Und ausserdem siehts bestimmt auch doof aus, auch wenns helfen sollte…

Irgendwo habe ich auch… hcks… mal gelesen, dass man die zeigefinger in die ohren stecken und diese dann… hcks… drehen soll. Das würde einen nerv beeinfluss… hcks…en, der für den schluckauf verantwortlich sein soll. Sieht aber auch wieder doof aus, wenn ich hier mit den fingern in den… hcks… ohren rumdrehe. Das könnten einige der herrschaften eventuell als ignoranz deuten…

Das ist aber auch ein krampf mit diesem schluck… hcks… auf. Oder habt ihr ein probates mittel, was dagegen hilft?

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