Olympia-Doping-Nachlese

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Zwar sind die internationalen chinesischen meisterschaften olympischen spiele in Peking noch nicht ganz vorbei, aber es ist trotzdem zeit, ein kleines fazit zu ziehen….

Wie nicht anders zu erwarten war, sind die sportler des gastgeberlandes in den vergangenen jahren so gut gezüchtet trainiert worden, dass ein einsamer erster platz im medaillenspiegel heraussprang. Etwas anderes wurde auch von der chinesischen führung nie beabsichtigt. Man wollte der welt lediglich zeigen, wie überlegen man ist. Obwohl nächste woche kein schwein mehr im westlichen ausland den namen eines einheimischen olympiasiegers kennt….

Das thema doping stand/steht, sehr zu meinem leidwesen, auch diesmal wieder sehr im mittelpunkt. Wie bei fast allen olympiaden der jüngeren vergangenheit wurden auch diesmal wieder einige hirnlose erwischt und es wurden sogar pferde dedopt. Allerdings wird die zahl der nicht überführten ungleich höher sein als die anzahl derer, die man jetzt aus dem verkehr gezogen hat.

Neben den “obligatorischen” sportarten wie gewichtheben oder kugelstossen, die man ja quasi immer im visier hat, standen diesmal auch ein jamaikanischer wundersprinter und ein amerikanischer wunderschwimmer sehr im fokus. Ihre leistungen waren wirklich so unglaublich, dass der normale durchschnittsbürger schon automatisch doping voraussetzte.

Allerdings gilt auch hier der grundsatz, dass man den angeklagten erstmal überführen muss. Allgemein wurden weltrekorde oder sonstige spitzenleistungen erst einmal in frage gestellt, was mir persönlich überhaupt nicht gefiel. Kurioserweise werden ausnahmesportler wie Mark Spitz oder Carl Lewis aber nicht verdächtigt, bei ihren rekorden gedopt zu haben.

Vielleicht wäre es besser, das medikamentöse aufputschen des körpers generell freizugeben. Denn was interessiert es uns schon, ob ein sportler der diese mittel benutzt, damit seine gesundheit ruiniert. Wir wollen schliesslich spitzenleistungen sehen und keine sau interessiert sich für die teilnehmer ausserhalb der medaillenränge….

Apropos ausserhalb der medaillenränge…. Unsere deutsche mannschaft hat sich wider meiner erwartung doch sehr gut aus der affäre gezogen. Zwar haben einige sportler, denen man durchaus etwas mehr zugetraut hätte enttäuscht, dafür sprangen wieder andere in die bresche. Und es wird schon nicht so einfach sein, genau auf den tag topfit zu sein und seine leistung wie ein roboter abrufen zu können. Von daher: Verlieren ist menschlich!

Vielleicht haben sie aber auch nur zuwenig gedopt….. :roll:

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Ein Kommentar

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  1. Anja und ich sind mit dem Ergebnis für die deutschen Sportler im Gr. und Ganzen zufrieden. Die Überraschungen einiger unbekannter waren das schönste.

    Was uns immer wieder ärgert ist das “Hochjubeln” der vermeintlichen Gewinner vor den jeweiligen Wettbewerben nach dem Motto “Klaus Wurst ist für diesen Wettbewerb auf Gold gesetzt” bevor die überhaupt gestartet sind. Und wohin führt das :?: Meist zu einem “Leider hat er es nicht geschafft… Bla bla”

    Die Olympiade war auf jeden Fall mal wieder eine nette Abwechslung ;-)

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