Doping-Ausreden

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Nachdem die Tour de France ja morgen ihrem ende entgegen fährt, wird sicher noch einiges an skandalen und skandälchen aufzuarbeiten sein. Dies kann man dann sicher in den einschlägig bekannten tageszeitungen nachlesen. Gestern habe ich in einer zeitung die 15 frechsten doping-ausreden gefunden. Hier einige auszüge:

Sprinter Denis Mitchell, der positiv auf Testosteron getestet wurde:

“Ich hatte 5 bier und viermal sex mit meiner frau. Es war ihr geburtstag und die lady hatte eine behandlung verdient…”

Tyler Hamilton, der 2004 wegen blutdopings aus dem verkehr gezogen wurde, äusserte folgendes:

“Ich bin ein mischwesen. Die fremden zellen in meinem körper werden von den stammzellen eines noch vor seiner geburt gestorbenen zwillingsbruders produziert….”

Auch radrennfahrer Frank Vandenbroucke war um eine ausrede nicht verlegen, als fahnder bei einer hausdurchsuchung Clenbuterol fanden:

“Das ist für meinen hund, der hat asthma.”

Linford Christie wurde 1999 mit erhöhtem Nandrolon-wert erwischt. Seine ausrede:

“Doping? Ich habe nur avocados gegessen…”

Allerdings hätte er davon eine tonne essen müssen, um diesen wert zu erreichen… Für wie doof halten diese sprotten eigentlich ärzte? Würde mich mal interessieren…

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2 Kommentare

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  1. Ich schau mir die Tour (geht ja jetzt eh nur noch eingeschränkt) schon lange nicht mehr an und wundere mich imme rnoch, wenn meine spanische Verwandschaft wie blöde vor der Kiste sitzt, wenn da Sport läuft, auch bei der Tour de France.
    Ich denke die sollten nach dem letzten Rennen noch mal einen Abschlusstest bei allen Teilnehmern machen, das dürfte gerade im bereich Sportwetten mächtig für Unruhe sorgen(-:

  2. jeder weiss es, und jetzt tun alle so überrascht. wieder mal ein farce. der fernsehzuschauer will neue rekorde sehen, also wird im hochleistungssport gedopt. ist scheize, ist aber leider so. und wenn wieder einer erwischt wird, wird wieder so ganz überrascht getan. verlogene welt, wieder mal….

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  1. [...]   Das Gedicht beginnt mit den Zeilen: "Nah ist / Und schwer zu fassen der Gott. / Wo aber Gefahr ist, wächst / Das Rettende auch. Im Finstern wohnen / Die Adler und furchtlos gehen / Die Söhne der Alpen über den Abgrund weg / Auf leichtgebaueten Brücken." Und wem spätestens bei der Passage „.. furchtlos gehen die Söhne der Alpen über den Abgrund“ die Zusammenhänge zur Tour nicht einleuchten wollen, der sei darauf hingewiesen, daß die Alpen nur stellvertretend stehen – Pyrenäen wäre schlicht metrisch nicht geeignet gewesen. [↩]Daß v.a. die Führungsriege der UCI alles andere als konsequent gegen Doping vorgeht, wurde ebenfalls in den letzten Tagen klar. Die Radsportgemeinde sollte sich dringend Gedanken darüber machen, ob man mit Spitzenrepräsentanten wie Pat McQuaid oder Vizepräsident Hein Verbruggen wirklich glaubhaft den Weg in eine dopingfreie Zukunft antreten kann. Verbruggen bemüht sich derzeit etwa darum das bislang zweitklassige Team „Relax-Gam“ in die ProTour-Liga zu hieven. Bei Relax sind mit Oscar Sevilla, Francisco Mancebo und Angel Vicioso gleich drei Dopingfreunde im Team. Hier stellt sich letztlich wirklich die Frage, wer den Radsport vor solchen Funktionären schützt. [↩]Mittlerweile ist völlig offen, ob es sich hier nur um eine Falschmeldung gehandelt haben sollte. Bei "allesaußersport" wird man in dieser und anderer Hinsicht aktuell auf dem laufenden gehalten. [↩]Wie diese Gremien zu besetzen wären, müßte im Einzelnen diskutiert werden. Man denke aber beispielsweise an die sog. Wahrheitskommissionen zur Aufarbeitung der Verbrechen der Apartheid in Südafrika. Klar ist: dieses Angebot einer teilweisen Amnestie muß zeitlich befristet sein und die kooperativen Sportler oder auch Ärzte, Physiotherapeuten etc. "belohnen". Wer sich freilich daran nicht beteiligt, später aber ertappt wird, darf auf kein weiteres Entgegenkommen hoffen. Die Kommission würde Anhörungen durchführen, alle Informationen dokumentieren und schließlich einen - öffentlich zugänglichen - Abschlußbericht abgeben. Auf dessen Grundlage könnte weiter ermittelt werden bzw. müßten belastete Personen von ihren Aufgaben umgehend entbunden werden. [↩]Allen, die heute die Zeichen der Zeit erkennen, sich nicht länger herausreden und umdenken, sollte man die zukünftige Mitarbeit an einem weitgehend dopingfreien Radsport nicht verweigern; und wissen wir nicht aus dem Lukas-Evangelium, daß auch im Himmel größere Freude über einen reuigen Sünder herrscht, als über 99 Gerechte? Diese Sichtweise sollte man zum Vorbild nehmen. [↩] [...]

  2. [...] West Nile Virus Contact the Webmaster Link to Article asthma Doping-Ausreden » Posted at Alles was sich so ansammelt on Saturday, July 28, 2007 [ avatar] Nachdem die Tour de France ja morgen ihrem ende entgegen fährt, wird sicher noch einiges an skandalen und skandälchen aufzuarbeiten sein … asthma.” Linford Christie wurde 1999 mit erhöhtem Nandrolon-wert erwischt. Seine ausrede: “Doping View Original Article » [...]

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